Posterous Spaces offline

Twitter kauft Blogging-Plattform Posterus

Twitter kauft ein: Der Microblogging-Dienst hat die Blogging-Plattform Posterous gekauft. Der populäre Dienst soll bis auf Weiteres in der bisherigen Form weiter im Netz verbleiben, ein Großteil des Teams wurde im Rahmen des Deals übernommen.

Posterous: Keine Zeichenbeschränkung beim Bloggen

Ein Kaufpreis wurde von Twitter nicht genannt. Posterous hat laut aktueller Zahlen rund 15 Millionen Besucher monatlich. Bisher konnte der Dienst rund zehn Millionen Euro an Finanzierungskapital einnehmen. Der Dienst ermöglicht es, auf ziemlich einfacher Weise, Blogs zu erstellen und entsprechend Texte sowie Bilder zu posten. Anders als bei Twitter haben Posterous-Nutzer beim Verfassen von Beiträgen keine Zeichenbeschränkung.

Posterous Spaces offline

Interessant ist der Zukauf seitens Twitter allemal, ist doch der Microblogging-Dienst noch immer auf der Suche nach einem langfristig tragfähigen Geschäftsmodell. Momentan versucht Twitter unter anderem über die Einbindung von gesponserten Tweets eine Einnahmequelle zu generieren. Um die User nicht mit zu vielen Werbe-Tweets zu verschrecken, geht das Unternehmen dabei allerdings behutsam vor. Zudem bietet Twitter seit kurzer Zeit auch kostenpflichtige Unternehmensseiten an, auf denen sich Marken besser präsentieren können als auf herkömmlichen Profilseiten. Bleibt die Frage, ob Twitter durch den Zukauf von Posterous eher das Team dahinter im Auge hat oder tatsächlich Interesse an eine Einbindung der Blog-Plattform in das eigene Angebot besteht.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf t3n.de – ist dort aber nicht mehr verfügbar.

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Christoph Kleine

... ist Senior Manager Online Marketing bei nexible & Gründer von internetzkidz.de. Neben Online-Marketing beschäftigt er sich mit Usability, Web-Analytics, Marketing-Controlling und Businessplanung. Xing, LinkedIn.

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