Informations-Architektur mit Coggle – Website Setup Series IX

Obwohl es nur ein Sideproject ist, werde ich heute mal ein wenig im Voraus planen. Mit dem Mindmapping-Tool Coggle werde ich dabei skizzieren welche Bereiche und Unterseiten meine neue Website einmal haben wird.

Zu großen Teilen existierte das Projekt generation-beta.net bis jetzt ausschließlich in meinem Kopf. Solange es darum geht, ein generisches WordPress-Gerüst zu bauen ist das auch OK. In wenigen Tagen geht es aber an die Content-Erstellung von Seiten und weiteren Blogbeiträgen. Wenn ich da nicht weiß, was ich schreibe oder wo ich es aufhänge, bin ich in ein paar Wochen schon permanent mit dem Umhängen und Weiterleiten von Unterseiten beschäftigt.

Ich mache die Planung einer groben Informationsarchitektur dabei gerne im Mind Mapping-Tool Coggle, was ich hier kurz vorstellen werde.

Status Quo: Website Setup Series

Ich bin in den letzten 8 Episoden schon relativ weit gekommen. Ich habe: Eine Domain, einen Server, eine WordPress-Instanz, Tracking, erste Unterseiten und auch die ersten SEO-Maßnahmen sind bereits eingeleitet. Die Website sieht aber noch nicht wirklich nach einem Projekt mit Mehrwert für einen Nutzer aus.

generation-beta Startseite nach Episode 8.
Wirklich viel Mehrwert bietet meine Website generation-beta.net dem User noch nicht an.

Welche Inhalte ich auf der Seite in Zukunft präsentieren werde und was die Idee hinter generation-beta.net ist, werde ich in dieser Episode darstellen.

Die grobe Idee hinter generation-beta.net

Mein Sideproject generation-beta.net soll im Zielbild eine Art Early Adopter Portal für Services im Digital Lifestyle werden. Egal ob Einkaufen, Bestellen, Banking oder Absicherung: Es gibt – aus meiner Sicht – viele Digital-Unternehmen und -Produkte, die ein Großteil von uns noch nicht ausprobiert hat. Häufig sind die Gründe dahinter trivial:

  • Wir haben keine Zeit
  • Die Migration von unseren bestehenden old school Services macht uns Angst
  • Wir kennen diese neuen Produkte und Unternehmen einfach noch nicht
  • Wir kaufen ungerne die Katze im Sack

Dabei ist es mir wichtig, dass es kein typischer Vergleicher-Ansatz wird, der alle Anbieter listen muss, sondern wenige gute Services vorgestellt und vertestet werden. Dies resoniert auch sehr gut mit dem Ansatz eines Sideprojects. Ich kann womöglich nicht jeden Tag drei Services reviewen und 2 Blogbeiträge schreiben. Ich benötige absehbare Inhalte, die auch in Bereiche gekapselt werden können und in sich bereits einen Mehrwert liefern können. So kann eine Area für innovative Banking-Produkte auch funktionieren, wenn ich noch nicht ein Versicherungsprodukt auf der Seite habe – und andersherum.

Der Name Generation Beta beschreibt dabei sehr gut (neben einer Geburtsjahrgang-Kohorte) auch das Konsumverhalten und die Produkterfahrungen von Menschen im digitalen Space: Keine Generation vor uns hat so viele unfertige Produkte und Services gekauft, die trotzdem funktionieren. Agile und leane Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Produkte häppchenweise zu launchen – immer mit dem Versprechen das die Folge-Version größer und besser wird. Und unsere Generation akzeptiert das mittlerweile und geht darüber hinaus den Weg bereitwillig mit, manchmal auch weil wir das gleiche wie die Menschen in den Organisationen glauben.

Wie bereits in einer früheren Episode angekündigt, hat mich der Beitrag über CAYA auch zu einem großen Teil auf der Journey begleitet. In der Kommunikation soll das Ganze eher etwas pushy und informell gestaltet werden – mit einer Reduzierung des Affiliate-Werbe-Charakters auf ein Minimum.

Informationsarchitektur von generation-beta.net

Mit den Informationen aus dem zweiten Absatz kann ich mir nun relativ gut vorstellen, welche Arten von Unterseiten auf der Seite womöglich erscheinen werden:

  • Ich brauche Seiten für Produkt- bzw. Marksegmente (Supermärkte, Banken, etc.)
  • Ich könnte Unternehmensprofile für Unternehmen mit mehr als einem gelisteten Produkt einführen
  • Ich werde Blogbeiträge zu Promos, Beta-Projekten und Nachrichten über Unternehmen schreiben müssen
  • Theoretisch würde ich das Ganze von Beginn an mehrsprachig konzipieren (allerdings de-priorisiere ich dieses Vorhaben zurzeit fortlaufend, weil ich noch nicht einmal Inhalte in einer Sprache habe)

Unter coggle.it erstelle ich für die Visualisierung dieser Vorhaben gerne Mindmaps, die als Informationsarchitekturen funktionieren. Das Tool ist in den Basis-Features kostenlos und kollaborativ konzipiert.

Coggle Startseite

Ich kann mich bequem mit meinem Google-Account einloggen und losscribbeln.

Das finale Resultat sieht dann so aus:

Infromationsarchitektur generation-beta

Ich hoffe, es ist zu erkennen, dass die Anforderungen aus dem oberen Teil des Absatzes so weit erfüllt sind. Die Seite hat noch die Tiefe, da ich noch schauen muss welche Cluster unterhalb der Industries jeweils noch Sinn machen werden. Es wird aber auch klar, dass ich noch einiges an Content zu erstellen habe über die nächsten Phasen meiner Website.

  • Obwohl die Kategorien der Industries noch nicht voll detalliert sind, sehe ich, dass ich demnächst in diesem Bereich ca. 20 Seiten erstellen muss und womöglich die einzelnen Produkte sogar noch abschließen / testen muss.
  • Für der darin vorgestellte Produkte / Services könnte potenziell noch ein mindestens ein Unternehmensprofil entstehen. D.h. ich rede hier auch noch von 20×2 oder 20×3 neuen Unterseiten.
  • Ich werde auch zeitnah noch weitere Blogbeiträge nachschieben müssen

Wie bereits beschrieben ist das Angebot in mehreren Sprachen vorerst de-priorisiert. Dennoch ist sind die beiden Sprachen in der Skizze bereits in /de/- und /en/-Subfolder getrennnt.

Das war es auch schon wieder aus der Planung. Die nächsten Episoden können gerne wieder etwas mehr hands-on werden.

LESE DIE ANDEREN BLOG-BEITRÄGE DER WEBSITE SETUP SERIES

Teil 1: Domain & Hosting

Teil 2: WordPress & SSL

Teil 3: 1. WordPress-Konfigurationen

Teil 4: Datenschutz & Legal Ready

Teil 5: Erste WordPress Plugins

Teil 6: 10 Blogbeiträge

Teil 7: Google Analytics & Google Tagmanager

Teil 8: Webmaster Tools

ÜBER DIE WEBSITE SETUP SERIES

Die Website Setup Series ist eine Serie von Blog-Beiträgen, in denen ich die Entstehung einer neuen Website, die mit dem WordPress-CMS und anderen Open Source Tools aufgesetzt wird, dokumentiere. Dabei wird besonders viel Wert darauf gelegt, dass jeweils nur kleine Arbeitspakete pro Beitrag beschrieben werden, damit auch Anfänger der Serie gut folgen können. Des Weiteren ist die Serie mit einer gesunden Portion Pragmatismus und Unterhaltungswert versehen, um die Casual Reading Experience aufrecht zu erhalten.

Die Serien-Inhalte sind ein Resultat der Learnings aus knapp 10 Jahren Website-Erstellung und ca. 8 nebenberuflichen und zahlreichen beruflichen Web-Projekten!

The Website Setup Series WSS

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