Serien-Tipp: Silicon Valley [TV Show] anschauen

Die HBO-TV-Show Silicon Valley ist ein echtes muss für Online- und Startup-Nerds.

Vor einer ganzen Weile habe ich euch 2 Business-Serien empfohlen, die ihr unbedingt schauen solltet. Meine Trafficzahlen lassen vermuten, dass mittlerweile die meisten Menschen Suits und House of Lies kennen. Daher hier jetzt der neue Tipp: Silicon Valley.

Silicon Valley: Trailer & Zusammenfassung

Das wichtigste vorweg: Schaut euch den Trailer zu Silicon Valley Season 1 an.

Zentrum der Geschichte ist der Developer Richard, der im Zuge eines Sideprojects auf einen revolutionären Kompressionsalgorithmus stößt. Sein Konflikt entsteht dadurch, dass ihm plötzlich eine Vielzahl von Menschen (Corporations und VCs) Geld für seine Entwicklung bieten. Er steht vor der Entscheidung seine Entwicklung früh für viel Geld zu verkaufen oder für weniger Geld sein eigenes Imperium aus der Entwicklung zu bauen. Ultimativ entscheidet er sich dafür, mit ein bisschen VC-Geld und den 4 Idioten, die er sowieso schon kennt, sein eigenes Unternehmen zu bauen. Hieraus resultieren die meisten Probleme und witzigen Geschichten, da er sich im Spannungsfeld aus seinen Co-Foundern (hauptsächlich Developer), Geldgebern und Weggefährten nahezu gar nicht zurechtfindet.

Charaktere und Dynamik – 5 Nerds auf dem Weg zur Valley-Herrschaft

Mir ist schon bewusst, dass die meisten Charaktere stark überzeichnet sind und oft Extreme bedienen. Aber dadurch werden auch sehr lustige Geschichten möglich und kreiert. Wir haben 5 Charaktere, die die Geschichte tragen:

Richard: Ein begabter und schüchterner Entwickler, der seit seinem 12. Lebensjahr codet und bisher nur mit der Entwicklungsseite des Geschäfts konfrontiert war. Durch seine Entscheidung seine Technologie nicht zu verkaufen, wird er in die CEO-Rolle gedrückt.

Ehrlich: Ein überheblicher Vollblut-Entrepreuner, der vor einigen Jahren mal ein maximal durchschnittliches Startup verkauft hat und seitdem denkt, er müsste als Mentor in seinem eigenen Incubator jungen Gründern sein (begrenztes) Wissen weitergeben. Außerdem hat er einen fragwürdigen Mode-Stil, den er hin und wieder mit Elementen großer CEOs anreichert.

Gilfoyle: Ein Software Architect mit Gott-Komplex und zweifelhaften Social Skills. Er ist ein Meister seines Handwerks aber wenig kompatibel mit der Business-Seite des neuen Startups. In seiner Freizeit fröhnt er einem satanistischen Kult und harten Drogen.

Dinesh: Ein Java-Developer mit pakistanischen Wurzeln, der zusammen mit Gilfoyle die technische Infrastrutktur nach vorne bringt und das ganze Büro mit niveaulosen Witzen und Diskussionen in den Wahnsinn treibt.

Jared / Donald: Ein schüchterner Business-School-Absolvent, der das Team als CFO / Business Developer komplettiert. Er ist der einzige im Team, der Investor-kompatible Planungen machen kann und regelmäßig daran verzweifelt, Strukturen im Unternehmen zu etablieren.

Das ist so weit eigentlich der Main-Cast. Das Ganze wird durch andere Stereotypen komplettiert wie z.B. den Öko-VC-Direktor, den Bösen Corporation-Chef, weitere erfolgreiche Entrepreuners etc.

Was macht den Witz / Unterhaltungswert der Serie aus?

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Das folgende Video illustriert eigentlich sehr gut das Spannungsfeld in dem sich das Unternehmen bewegt:

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Generell ist die Serie sehr authentisch. 5 Typen bauen ein Startup in der Garage. Auf ihrem Weg zum großen Geld werden neben den typischen Tech-Unternehmen auch alle daran verwickelten Personen hin und wieder auf die Schüppe genommen. Die Witze reichen von super-niveaulos bis mega-technisch.

Ich habe mir alle Folgen an einem Wochenende reingezogen und nach 4 Folgen überlegt, ob ich nicht lieber kündigen und mich mit 4 Idioten in einem Haus einschließen sollte.

Zurzeit läuft die zweite Staffel in den USA (auf HBO) und die Serie wurde bereits für eine dritte Staffel verlängert. In Deutschland wird die Serie noch nicht gezeigt.

Monica – Auch mal was für’s Auge

In der Vorstellung von Suits und House of Lies habe ich euch die Serien unter anderem mit der Vorstellung der weiblichen Charaktere Donna, Rachel und Monica schmackhaft gemacht. Bei Silicon Valley gibt es leider nur ein Äquivalent und das ist Monica (Amanda Crews), eine Assistentin bei einem Venture Capital Fond:

Monica Silicon Valley
Monica ist die sehr attraktive Assistentin bei einem Venture Capital Fonds.

 

Ihre Figur wird eigentlich erst unrealistisch als Sie einem der Hauptdarsteller „Chancen“ bei sich einräumt. 😉

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