S6E1 – Die Anstalt
1 | 25 Jahre Bahnreform: eine Erfolgsgeschichte (29.01.2019)
2 | Stuttgart 21 – Die ganze Wahrheit
3 | Wer ist schuld an Stuttgart21?
4 | Die Leides eines Bahnfahrenden
5 | Strafbewehrte Bahnklischees
Beschreibung
In der Folge 1 der sechsten Staffel der Sendung „Die Anstalt“ wird ein Rundumschlag gegen die Deutsche Bahn verteilt. Insbesondere die Geschäftsentwicklung aus Kunden- und Finanz-Sicht wird von Max Uthoff und Claus von Wagner sehr detailliert ausgearbeitet. Mit dem Ergebnis: Mit der Privatisierung der Bahn ist eigentlich nicht viel Gutes erreicht worden.
Auch das umstrittene Bauprojekt Stuttgart 21 wird im Zuge der Episode noch einmal aufgearbeitet. Hier treten einige erschreckende Umstände zutage, die in dieser Deutlichkeit eigentlich noch nicht in der Öffentlichkeit dargestellt wurden.
Ausstrahlung (TV): 29.01.2019
Darsteller
Moderation: Max Uthoff, Claus von Wagner.
Gastauftritte: Max Egersdörfer, Benaissa Lambroubal, Uta Köbernick.
Highlights
Der Teil 1 der Episode ist sicherlich das Highlight der Sendung. Max Uthoff versucht seinem PR-Spezialisten Claus von Wagner eine positive Geschichte für eine Pressekonferenz abzuringen. Doch jeder Erzählstrang endet in einem negativen Ausgang. Entsprechend ist der PR-Spezialist jedes Mal nah am Rausschmiss aus dem Büro des Bahnchefs.
Weitere interessante Fakten:
- Die Deutsche Bahn gewinnt eigentlich nur profitables Wachstum durch den LKW-Logistikverkehr auf der Straße (das System, das sie eigentlich bekämpfen sollten)
- Trotz stagnierendem Geschäft seit der Privatisierung der Bahn sind die Gehälter bzw. Einkünfte der Bahn-Manager in den vergangenen Jahren teils exponentiell gestiegen.
- Beim Bau des neuen Stuttgarter Bahnhofs sind anscheinend Wege gefunden worden bestehenden Denkmalschutz auszuhebeln.
- Der neue Bahnhof wird wahrscheinlich kleiner (8 statt 12 Gleise) als der alte Bahnhof sein und damit auch ineffektiver in der Abwicklung von Zügen.